In früheren
Zeiten wurde Florenz durch Stadtmauern,
die es einschlossen und ihm Schutz baten, geschützt.
Die einzigen Zugangswege waren die beeindruckenden Tore,
von denen es heute übersät ist. Die Porta
San Frediano, der Eingang zum Viertel, ist
eins von ihnen.
Das Tor wurd 1324 erbaut und bewahrt ein Wappen der
Medici in Marmor auf. Man erreicht es vom Stadtzentrun
aus indem man die Via Pisana überquert.San Frediano
ist einer der bedeutendsten Punkte des Diladdarno, das
am besten erhaltene der florentinischen Viertel:
von der strengen Eleganz von San Niccolò
über die Lebhaftigkeit von Santo Spirito,
bis zur unbeugsamen florentinischen Wesensart von San
Frediano.
Der Diladdarno ist etwas mehr als eine geographische
Angabe, er ist das Rive Gauche von Florenz, eine Wesensart,
die sich noch in den Werkstätten der Künstler
und Handwerker findet, in den Läden, in den prachtvollen
Antiquitätgeschäften, in den Läden mit
Mosaiken und Holzschnitzereien, bei den Goldschmieden
...
In San Frediano lebt die prachvolle Vergangenheit Florenz
noch heute, nicht nur durch historische und künstlerische
Zeugnisse, sondern auch im täglichen Leben,
in den Lokalen, in seinen typischen
Gastwirtschaften (wo man noch die echt florentinische
Küche kosten kann) und in den Geschäften,
die die typische Atmosphäre dieses Teils der Stadt
erhalten haben und in den zahlreichen Handwerksstätten,
Erben einer jahrhundertealter Tradition der Arbeitsmetoden
und des Geistes. |

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